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Leidenschaft für Blau

Blau ist die Farbe der Treue und der Geheimisse. Eine Farbe, für die Maler einst sehr viel Geld bezahlt haben und über die Schriftsteller viel geschrieben haben. Und es ist die Farbe, auf die sich die Porzellanmaler von Royal Copenhagen spezialisiert haben.

Blau gibt es in vielen Farbtönen und Nuancen. Royal Copenhagen verwendet einen kobaltblauen Farbton, unter anderem für die klassische Musselmalet-Dekoration. Kobalt wird seit Jahrtausenden in vielen Weltkulturen verwendet, um Glas, Glasuren und Keramik eine intensive blaue Farbe zu verleihen. Die Verwendung von Kobalt als Farbe reicht zurück bis in die Keramik des alten Ägyptens um das Jahr 2600 v. Chr.
 
Bereits vor ca. 7.000 Jahren zermahlten die Ägypter den blauen Lapislazuli-Stein und verwendeten das Pulver als Farbe beispielsweise zur Verzierung von Fassaden und als Augenschminke. Später erlernten die Maler des Mittelalters, die Farbe des Steins zu nutzen, um die Farbe Ultramarin herzustellen.
 
„Ich habe es endlich gefunden. Dies ist das richtige Blau. Oh, wie es einen leicht macht. Oh, es ist so frisch wie eine Brise, so tief wie ein großes Geheimnis, so voll wie – ach, ich kann es nicht sagen.“ Mit bebenden Händen hielt sie den Krug an ihre Brust gepresst ...“
 
Zitat der alten Lady Helena, als sie einen blau bemalten chinesischen Krug verehrt bekam. Aus „Der junge Mann mit der Nelke“, Wintergeschichten von Karen Blixen.
 
Die blaue Farbe von Royal Copenhagen heißt Kobaltzinksilikat. Für das Blau sorgt der Kobaltanteil. Royal Copenhagen bezog in den Anfangsjahren sein Kobalt aus dem so genannten Blaufarbenwerk in Norwegen, in dem während des 19. Jahrhunderts rund 70-80 % des weltweit verbrauchten Kobalts gewonnen wurde.
 
Der „Blues“ des Künstlers
Zu allen Zeiten war Blau für die Maler eine bedeutungsvolle Farbe. Einige Künstler verwendeten Blau, um Überfluss und Wohlstand zu demonstrieren, während andere ihre Gefühle durch diese Farbe ausdrückten. Der berühmte Künstler Pablo Picasso beispielsweise hatte eine ausgeprägte „blaue Periode“.
 
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Die Signatur eines Blaumalers
Blau wird für viele Dekorationen von Royal Copenhagen verwendet. Das Bemalen von Porzellan erfordert ein hohes Maß an Genauigkeit und Konzentration – und der Arbeitsprozess ist lang und kompliziert. Ein Porzellanmaler benötigt vier Jahre, um das Handwerk zu erlernen. Die anmutige Dekoration ist wie die persönliche Handschrift des Blaumalers. Obwohl die Muster auf den ersten Blick identisch aussehen, kann jeder Maler sofort sein eigenes Werk erkennen. Der Maler setzt außerdem seine Signatur unter jedes Porzellanteil, das zusammen mit den drei Wellen von Royal Copenhagen aufgebracht wird, die die drei Mehrengen Dänemarks – den Großen und Kleinen Belt sowie den Öresund – symbolisieren.
 
Blau auf Weiß
Das 18. Jahrhundert war die große Zeit der Blaumalerei. In dieser Zeit stand es in den europäischen Porzellanfabriken hoch im Kurs, sich von China inspirieren zu lassen, wo es eine lange Tradition der Porzellanmalerei gab. Frantz Heinrich Müller, der Gründer der Königlichen Porzellanmanufaktur, heute Royal Copenhagen, bildete da keine Ausnahme. Er importierte das feine Motiv einer stilisierten Chrysantheme nach Dänemark, wo es zu dem kobaltblauen Muster verfeinert und interpretiert wurde, das wir heute unter anderem als Musselmalet-Porzellan von Royal Copenhagen kennen.
 
Blau – im Kleinen und im Großen
In Dänemark wird Musselmalet Gerippt als Teil des kulturellen Erbes betrachtet, etwas, zu dem jeder Däne auf die eine oder andere Weise eine Beziehung hat. In vielen dänischen Familien wird dieses Geschirr von Generation zu Generation weitervererbt. Im Laufe der Jahrhunderte hat Royal Copenhagen zwischen 1.500 und 2.000 verschiedene Arten von Tassen, Kannen, Schüsseln und Tellern hergestellt, alle bis ins letzte Detail von Hand bemalt. Dabei gab es in diesem Geschirr auch einige ungewöhnliche Teile. Anfang des 19. Jahrhunderts war Musselmalet Gerippt äußerst begehrt und das Muster war auf den verschiedensten Keramikgegenständen zu finden, von der Waschschüssel bis zum Nachttopf.
 

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