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Gegründet 1775 von einer Königin

Juliane Marie war bekannt als moderne Königin und Landesmutter. Es war die Aufgabe eines guten Regenten, eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung des Landes mit einheimischen Produkten und Dienstleistungen zu gewährleisten. Ihr größtes Erbe ist die Gründung der Königlichen Dänischen Porzellanmanufaktur im Jahr 1775.

Eine Königin als Unternehmerin
Juliane Marie war die Witwe von König Frederik V. und wurde Regentin von Dänemark und Norwegen, als der älteste Sohn ihres verstorbenen Mannes aus dessen erster Ehe geisteskrank und damit regierungsfähig wurde. Juliane Marie war eine starke Frau, die die Bedürfnisse ihrer Zeit gut kannte. Durch ihre Kontakte in Europa hatte sie erkannt, dass eine Kombination aus umfangreichem Wissen und der Nutzung lokaler Rohstoffe die Lebensbedingungen verbessern konnte. Wie viele andere europäische Monarchen unterstützte sie die naturwissenschaftliche Forschung. Es war nicht länger die Theologie, sondern die Wissenschaft, die das Leben auf der Erde verbessern sollte. Daher rührte auch ihr Interesse an Mineralogie und den Rohstoffen für die Porzellanproduktion.

Aus einer guten Porzellan-Familie
Die Porzellanherstellung war nicht ganz unbekannt für Juliane Marie. Ihr Bruder, Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel, hatte bereits eine Porzellanfabrik in Fürstenberg gegründet. Außerdem war ihre Schwester mit Friedrich II. von Preußen verheiratet, einem der großen absolutistischen Monarchen Europas, der 1763 eine Porzellanfabrik in Berlin gegründet hatte. Obwohl die Geschwister miteinander korrespondierten, tauschten sie das Rezept für die Porzellanherstellung nicht untereinander aus. Das wurde in Dänemark 1774 entdeckt. Damit hatten Juliane Marie und die dänische Königsfamilie endlich, wie andere europäische Königshäuser, ihre eigene wertvolle Porzellanproduktion.

Die Königskrone und die drei Wellen
Juliane Marie legte von Anfang an fest, dass jedes einzelne Stück Porzellan von Royal Copenhagen mit dem Fabrikstempel versehen werden sollte: drei von Hand gemalte Wellen, die die drei Meerengen von Dänemark symbolisieren – den Öresund, den Großen Belt und den Kleinen Belt. Um die Verbindung der Fabrik mit dem Königshof zu unterstreichen, fügte die Königin auch die Königskrone hinzu. Die Form der Krone hat sich im Laufe der Zeit mehrfach verändert, so dass das Porzellan von Royal Copenhagen damit datiert werden kann.

 

Im 18. Jahrhundert war es gute diplomatische Praxis zwischen Königs- und Adelshäusern sich gegenseitig mit hochwertigem Porzellan zu beschenken. Nach der dänischen Niederlage in der Schlacht von Kopenhagen 1801 kaufte Lord Nelson seine geliebten Lady Hamilton Porzellan von Royal Copenhagen. Die Dänen hatten zwar verloren, aber die Liebe zum dänischen Porzellan hatte gewonnen.

 

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